Die Migrant Offshore Aid Station (MOAS) startet die Kampagne #OneMore, um Spenden für drei bevorstehende Rettungsmissionen zu sammeln

Die gemeinnützige Organisation Migrant Offshore Aid Station (MOAS), die professionelle Suche und Rettung von Flüchtlingen auf dem Meer organisiert, sammelt Spenden für drei künftige Missionen, um Menschenleben auf dem Meer zu retten.

Die Kampagne begann dieses Woche mit einer Indiegogo-Crowdfunding-Kampagne, die hauptsächlich Menschen im Vereinigten Königreich anspricht. Hier können Sie den Appell mit einer dramatischen Videosimulation sehen, die den Zuschauer in die Perspektive eines Menschen versetzt, der auf hoher See um sein Überleben kämpft.

Unter dem Titel #OneMore ruft die Kampagne Menschen auf, „eine weitere Rettungsweste“, „ein weiteres Notfallset“, „eine weitere Wasserflasche“ oder genug zu spenden, um MOAS einen weiteren Tag lang den Einsatz auf der See zu ermöglichen.

Die #OneMore-Kampagne wird in den kommenden Wochen auch international auf andere Plattformen ausgedehnt und Unterstützer, die Spenden für MOAS sammeln möchten, werden gebeten, diese Kampagne als Unterstützung ihrer Bemühungen zu nutzen.

“Während der Winter näher rückt und die Meere immer kälter und feindseliger werden, sind Flüchtlinge noch immer gezwungen, gefährliche Boote zu besteigen, um Krieg, Armut und Verfolgung zu entfliehen. Die Regierungen sollten weiter beraten, wie sich diese anhaltende Krise lösen lässt, doch in der Zwischenzeit können wir nicht herum sitzen und warten. Wir, die Menschen, müssen uns jetzt gemeinsam dafür einsetzen, Leben zu retten“, sagte Christopher Catrambone, der Gründer von MOAS.

„Alle Menschen, die wir gerettet haben, haben eine Geschichte zu erzählen. Sie sind Mütter, Väter, Söhne und Töchter. Sie sind keine bloßen Zahlen. Sie sind menschliche Wesen, die überleben wollen. Wenn eine kleine Spende helfen kann, ihr Leben zu retten, können wir nicht untätig bleiben“, bekräftigte Martin Xuereb, der Vorsitzende von MOAS.

Weltweit starben 2015 mindestens 5.000 Menschen bei gefährlichen Fahrten über das Meer. Über 3.500 dieser Todesfälle ereigneten sich auf dem Mittelmeer (IOM).

Die Indiegogo-Kampagne soll hauptsächlich im Vereinigten Königreich Spenden generieren. Von dort erhielt MOAS diesen Herbst eine Fülle an Spenden, nachdem Fotos des kleinen syrischen Jungen Aylan Kurdi (ausgesprochen Ai-lan) veröffentlicht wurden, der tot an einem Strand in der Türkei aufgefunden wurde.

MOAS (www.moas.eu) hat ihre beiden Hochgeschwindigkeitsrettungsboote auf dem Ägäischen Meer nach Aylan und seinem Bruder Galip benannt. Ihr vermeidbarer Tod löste eine weltweite Welle der Unterstützung für MOAS und andere Missionen aus, die sich unermüdlich dafür einsetzen, Flüchtlinge auf dem Meer zu finden und zu retten, wenn sie in Not geraten.

Neben ihrer Mission im Ägäischen Meer plant MOAS, ab 2016 auch im Mittelmeer und der Andamanensee in Südostasien präsent zu sein.

VIDEO ANSEHEN: Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Flüchtling, der auf dem Meer ertrinkt

Indiegogo-Kampagne: http://igg.me/at/moasonemore/

Um weitere Informationen zu erhalten, kontaktieren Sie das MOAS-Presseteam unter +356 27761269 oder [email protected]