Ihre Hilfe gibt ihnen Hoffnung

Jedes Leben zählt.

Retten Sie Leben – jetzt! Unterstützen Sie MOAS’ Mission.

Die MOAS Mission

MOAS ist eine internationale humanitäre Hilfsorganisation, die sich weltweit der Bereitstellung von Hilfe und Nothilfe für die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen widmet. MOAS ist auf die Unterstützung in logistisch anspruchsvollen, schwer zugänglichen Gebieten spezialisiert und leistet dort Hilfe, wo der Bedarf am größten ist. Im Jahr 2014 startete MOAS seine erste Such- und Rettungsaktion im Mittelmeer. Zwischen August 2014 und August 2017 wurden bei unseren SAR-Missionen im zentralen Mittelmeer und in der Ägäis über 40.000 Menschen gerettet. MOAS kam am 3. September 2017 nach Bangladesch und führte sofort eine eingehende Bestandsaufnahme der Bedürfnisse angesichts der humanitären Krise durch. Die gerade angekommenen Flüchtlinge benötigten vor allem Nahrungsmittel, so dass die Phoenix am 1. Oktober 2017 die erste von zwei Hilfslieferungen mit einem Gesamtvolumen von 40 Tonnen Nahrungsmitteln ins Land brachte. MOAS hat zwei Hilfsstationen eingerichtet, wo Rohingya-Flüchtlinge Erste Hilfe und weiterführende medizinische Versorgung in Anspruch nehmen können. Auch die lokalen Bangladeschi-Gemeinden können die Erste Hilfe in Anspruch nehmen. Die erste Hilfsstation wurde am 14. Oktober 2017 im Fischerdorf Shamlapur eingerichtet, ganz in der Nähe der Stelle, an der die Flüchtlinge über das Meer ankommen. Die zweite wurde am 10. November 2017 in der entlegenen Flüchtlingsansiedlung Unchiprang eröffnet. Die Hilfsstationen bieten ein umfassendes Leistungsspektrum von Notaufnahme bis Apotheke, mit Schwerpunkt auf lebensrettender vorgeburtlicher, postnataler und pädiatrischer Versorgung. Jede Hilfsstation verfügt über eine Aufwachstation, einen Kreißsaal, einen OP und einen Krankenwagen. Unser engagiertes Team aus Ärzten, Krankenschwestern, Hebammen, Apothekern und Logistikern konnte über 90.000 Menschen in unseren Hilfsstationen medizinisch versorgen. Entsprechend der hohen Zahl junger Menschen in den Flüchtlingslagern sind 40 Prozent der Patienten Kinder. Mehr über unser Team und die Arbeit unserer Hilfsstationen erfahren Sie in unserem Blog.

MOAS im Bangladesch

MOAS führte zwei Missionen im Andamanenmeer durch. Grund dafür waren Berichte darüber, dass die Rohingya-Flüchtlinge versuchen, in unsicheren Booten und bei gefährlichen Wetterbedingungen über den Seeweg aus Myanmar zu fliehen.

Die Mission trug dazu bei, Erkenntnisse über die Bedingungen auf See zu gewinnen, und sich für verantwortungsvolle und transparente Seenotrettung in der Region einsetzen. Getreu dem Gründungsleitsatz von MOAS, dass niemand auf hoher See seinen Tod finden sollte, war zudem unser erfahrenes Seenotrettungsteam an Bord, um in Notfällen helfend einzugreifen, um Menschenleben zu retten.

MOAS im Jemen

Seit Anfang 2019 hat MOAS seine humanitäre Arbeit und den Jemen ausgeweitet, wo wir dank unserer Spender und Partnerschaften wie mit Edesia und Medeor bereits 78 Tonnen Nahrungsmittel und medizinische Hilfsgüter im Wert von 240.000 Euro an unseren lokalen Partner ADRA erfolgreich liefern konnten. ADRA hat seither die Verteilung dieser Hilfsgüter an 48 Gesundheitseinrichtungen in lokalen jemenitischen Gouvernements koordiniert.

Zur Bekämpfung der Hungersnot wurden kalorienreiche Energieriegel, welche speziell für Kinder bestimmt sind, bei denen Unterernährung diagnostiziert wurde – oder bei denen ein hohes Risiko besteht, dass sie unterernährt sind, in den Jemen geliefert. Angesichts der Tatsache, dass derzeit die Hälfte der jemenitischen Bevölkerung von der Hungersnot bedroht ist und schätzungsweise 85.000 Kinder unter fünf Jahren in den letzten drei Jahren verhungert sind, werden diese Lieferungen eine Schlüsselrolle bei der Verhinderung weiterer unnötiger Todesfälle spielen.

Unsere medizinischen Hilfslieferungen zielen darauf ab, Arzneimittel und medizinische Ausrüstungen zu liefern, die vor Ort am schwersten zu beschaffen sind und für die medizinische Versorgung vor Ort am wichtigsten sind. Im Jahr 2020 arbeiten wir weiterhin eng mit unseren Partnern zusammen, um weitere Hilfslieferungen in die Region zu koordinieren und sicherzustellen, dass die Lieferungen dorthin gelangen, wo sie am dringendsten benötigt werden. So wollen wir den weiterbetrieb von lebenswichtige Gesundheitszentren unterstützen und verhindern, dass durch den fehlende Zugang zu Nahrungsmitteln noch mehr Menschenleben infolge von Unterernährung sterben.

 

MOAS Anwaltschaft?

http://www.moas.eu/safeandlegalroutes/