WIE HAT MOAS BEGONNEN?

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Christopher und Regina Catrambone sind zwei junge Unternehmer und humanitäre Helfer, die die „Migrant Offshore Aid Station“ (MOAS) als Reaktion auf das große Unglück im Oktober 2013 vor der italienischen Insel Lampedusa, bei dem Hunderte von Menschen ertranken, gründeten.

Die Catrambones fühlten sich wegen der fortlaufenden Katastrophen im Mittelmeer gezwungen zu handeln und nutzten ihre privaten Gelder, um schon vier Monate später mit konkreten Hilfsaktionen zu starten. Sie kauften das 40 Meter lange kanadische Fischerboot M.Y. Phoenix und bauten es zu einem Such- und Rettungsschiff um. Es wurde mit einer geschulten SAR-Besatzung, einem Paar sechs Meter langer Festrumpf-Schlauchboote und zwei ferngesteuerten Schiebel Camcoptern S-100s (Such-Drohnen) ausgestattet.
Im August 2014 begann MOAS mit dem ersten privaten Rettungsschiff im zentralen Mittelmeer einen 60-tägigen Einsatz vor der Küste Libyens. Als die Operation Ende Oktober endete, hatte das unser Team 10 Rettungsaktionen durchgeführt und mehr als 3.000 Menschen gerettet.

Seither hat MOAS andere NGOs und Freiwillige dazu inspiriert, Schiffe zur Rettung von Menschen in Seenot zu schicken.

Seit 2015 ermöglichten private Spenden die Erweiterung von MOAS zu einer globalen Nichtregierungsorganisation. Heute arbeitet MOAS international, um das Leid von Menschen zu mildern, die gezwungen sind, ihr Leben auf der Suche nach einem besseren Leben zu riskieren.

Hier können Sie sich den Dokumentarfilm über die Gründung von MOAS und die Operationen im zentralen Mittelmeer und in der Ägäis ansehen.